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Bestattungshaus
Christoph Birrenbach
Inh. Christoph Birrenbach

Neustr. 43/Am Neutor
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Zeremonien

Die katholische Bestattung

Für die katholischen Christen ist der Glaube an das Ewige Leben nach dem Tod innerhalb der Ausrichtung der Bestattungszeremonie maßgeblich. Der Tod wird als Teil des Lebens angesehen. Der verstorbene Mensch wird mit seinem Ableben von seinem Leid erlöst und kehrt durch die Auferstehung in Jesus Christus zu einem neuen Leben zurück. Darüber hinaus ermöglicht die katholische Kirche eine Krankensalbung am Sterbebett. Zu den Ritualen gehört auch das Sechswochenamt, das sechs Wochen nach der Beisetzung in der Kirche gehalten wird.

Die Bestattung kann vor oder nach dem Auferstehungsgottesdienst stattfinden. Die Angehörigen, die sich als Trauergemeinde versammelt haben, gehen gemeinsam zu dem Grab des/der Verstorbenen. Die Grabrede für die Beerdigung kann wahlweise am Grab oder aber auch in der Kirche gehalten werden. Wenn sich die Trauergesellschaft am Grab versammelt hat, besprengt der Priester den Sarg mit Weihwasser. Hierbei wird der Lebenskreis verdeutlicht: Gott, der den Menschen erschaffen hat, vollendet sein Werk, das zuvor mit der Taufe begonnen hat. Die Verwendung von Weihrauch ist eine besondere Geste innerhalb dieser Zeremonie. Im Anschluss erhält jeder Trauergast die Möglichkeit, Erde auf den Sarg werfen. Diese Handlung soll symbolisieren, dass wir Menschen aus der Erde kommen und dorthin auch wieder zurückkehren. Nach der Beerdigung ist in der Regel ein Trauermahl bzw. eine Kaffeetafel vorgesehen, zu dem sich die Trauergemeinde versammelt.

Die evangelische Bestattung

Den Ablauf der Trauerfeierlichkeiten besprechen die Angehörigen gemeinsam mit dem Bestatter und dem Pastoren bzw. der Pastorin. Der Trauergottesdienst kann wahlweise in der Friedhofskapelle, im Bestattungshaus oder in der Gemeindekirche stattfinden. Die Trauerfeier wird geleitet durch den Pastor/die Pastorin. In seiner/ihrer Rede wird der verstorbene Mensch gewürdigt. Im Anschluss an den Gottesdienst begleitet er/sie die Angehörigen und die Trauergemeinde auf dem Weg zum Grab und nimmt auf Wunsch auch an der Kaffeetafel teil. Im Rahmen einer Erdbestattung gehen die Anwesenden direkt nach der Trauerfeier gemeinsam zum Grab. Die Urnenbeisetzung kann unterschiedlich erfolgen. Oft findet die Trauerfeier mit dem Sarg vor der Einäscherung statt. Die eigentliche Beisetzung wird dann wenige Wochen durchgeführt. Es ist jedoch auch möglich, die Trauerfeier direkt vor der Urnenbeisetzung durchzuführen, z. B. in der Friedhofskapelle oder direkt am Grab.

Die weltliche Bestattung

Im Rahmen einer weltlichen Beerdigung ohne Gottesdienst versammeln sich Verwandte und Freunde auf dem Friedhof. Die Beerdigung wird geführt von einem freien Trauerredner oder einem Angehörigen. Der Sarg wird dem Erdreich übergeben und die Angehörigen haben die Möglichkeit, sich endgültig von dem verstorbenen Menschen zu verabschieden. Zu den Gesten gehören hierzu z. B. auch das Beilegen von Blumen in das Grab oder den Erdwurf auf den Sarg. Das Grab wird mit Erde gefüllt, sobald der Trauerredner bzw. Pfarrer den Friedhof verlassen hat. Im Anschluss trifft sich die Trauergemeinde zur Kaffeetafel.