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Bestattungshaus
Christoph Birrenbach
Inh. Christoph Birrenbach

Neustr. 43/Am Neutor
53545 Linz

Filiale:
Auf der Heide 5
53545 Ockenfels

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und 0172-7084893

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Presse

Bei Bestatter hinter Kulissen geschaut

Oberkurs der Krankenpflegeschule Linz hatte die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit eines Bestatters zu bekommen

Im Rahmen der Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege hatte der derzeitige Oberkurs der Krankenpflegeschule Linz die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit eines Bestatters zu bekommen. Ziel war es, Erfahrungen und Kenntnisse im alltäglichen Umgang mit dem Tod von Menschen und den Umgang mit Trauernden aus erster Hand zu bekommen und damit ein häufig verdrängtes Thema in den Mittelpunkt zu rücken. Als Ansprechpartner konnte die Schulleiterin Frau Czerwinka Herrn Birrenbach in Linz gewinnen.


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Der Kurs mit Juliane Angermann, Melanie Esser, Marcel Euler, Carola Girnstein, Marcel Grinat, Christina Groß, Sara Halimi Darehchi, Natalia Harina, Jasmin Höfer, Franziska Krautkremer, Natalie Müller, Desiree Oltra Melio, Cindy Penner, Tobias Schaefer, Bianca Schäfer, Lena Schnor, Michelle Simons, Denice Vogelbacher und Nadine Werner nahmen die Thematik bereits im Unterricht bei Frau Czerwinka durch. Schon bei der Vorbereitung des Die Kursteilnehmer wollten Erfahrungen und Kenntnisse im alltäglichen Umgang mit dem Tod von Menschen und den Umgang mit Trauernden bekommen. Besuchs beim Bestatter wurden viele Fragen gesammelt. Im Stationsalltag ist jeder der Auszubildenden bereits mit dem Tod von Patienten in Kontakt gekommen. Auch der Umgang mit trauernden Angehörigen gehört zum beruflichen Handeln. Nach einem freundlichen Empfang durch Herrn Birrenbach, war das erste Ziel der Ausstellungsraum. Hier erläuterte Herr Birrenbach den Besuchern die Grundlagen der Arbeit eines Bestatters und die verschiedenen Bestattungsarten. Auch wurde ein umfangreiches Angebot an Bestattungsmöglichkeiten präsentiert. Särge in verschiedenen Ausführungen aber auch verschiedenste Arten von Urnen und deren nach höchst individuellen Wünschen ausgerichtete Gestaltungsmöglichkeiten konnten besichtigt werden. Der Kurs war überrascht, wie viele Möglichkeiten dem Verstorbenen und seinen Angehörigen geboten werden können, damit der Abschied bestmöglichst und individuell gestaltet werden kann. Im Anschluss wurde der würdevoll gestaltete Verabschiedungsraum, in dem die Trauernden in Ruhe von dem Verstorbenen Abschied nehmen können, besichtigt. Auch wurden hier verschiedene Möglichkeiten, den Leichnam würdevoll für die dortige Verabschiedung vorzubereiten, aufgezeigt. Im Anschluss hatten die Besucher die Gelegenheit, in zwangloser Runde bei Getränken und Süßigkeiten, alle ihre Fragen zu stellen. Herr Birrenbach nahm sich Zeit alle Fragen mit seiner langjährigen Erfahrung geduldig zu beantworteten. Der Kurs beendete mit Frau Czerwinka den Besuch sehr zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen für das weitere Berufsleben.


Mit Würde und Respekt

Christoph Birrenbach aus Linz hat sich als einer der Ersten in Deutschland zum Bestattermeister ausbilden lassen

Das Bestattungsgewerbe gehört nach wie vor zu den zulassungsfreien Gewerken. Während in den meisten handwerklichen Berufen ein Meister brief erforderlich ist, um ein eigenes Geschäft zu eröffnen, kann sich jeder ohne Zulassungsbeschränkungen als Bestatter niederlassen. Da ist es für die Hinterbliebenen wichtig, zu wissen, bei welchem Anbieter man welche Leistung und Qualität erwarten kann. Um die Wertstellung seiner Arbeit zu betonen, hat Christoph Birrenbach mit einer handvoll von Kollegen 2010 den überhaupt ersten Meisterkurs Deutschlands für das Bestattergewerbe absolviert und mit der Bezeichnung „Bestattermeister“ abgeschlossen. Das ist für den geborenen Linzer jedoch nicht nur eine besondere wei terführende Qualifikation in seinem Gewerbe, fachgeprüfter Bestatter durfte er sich vorher schon nennen, sondern wirkliche Berufung im Wortsinne. Wer ihn darüber sprechen hört , wie man mit den Verstorbenen umgehen, wie sie versorgt werden, wie die Angehörigen betreut werden sollten, spürt, dass er es hier mit einem engagierten Menschen zu tun hat, der ganz in seiner Aufgabe aufgeht und einen wertvollen Sinn in seiner Arbeit sieht.


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Stimmige Atmosphäre

Er ist, wie viele Bestatter, gelernter Schreinermeister. Schon in seiner Ausbildung hatte er mit dem Einsargen zu tun – er sah es aber immer als ein Problem an, dass man sich nicht wirklich ausreichend Zeit dafür nehmen konnte, um Bestattungen in Ruhe auszuführen, weil der nächste Auf trag in der Schreinerei schon wartete. So zog der Bestattermeister vor einigen Jahren die Konsequenzen und konzentrierte sich voll und ganz auf das Bestattungswesen – keine andere Tätigkeit lenkt ihn davon ab. 2005eröffnete er in Linz am Neutor sein Bestattungshaus, in dem er alle nötigen Räumlichkeiten eingerichtet hat: einen Ausstellungs- und Besprechungsraum, einen Abschiedsraum, an dem man auch am offenen Sarg Ab schied nehmen kann, einen Ruhe- und Hygieneraum, wo der Verstorbene gewaschen, desinfiziert und zur Aufbewahrung hergerichtet wird. Diese Tätigkeiten sind Christoph Birrenbach besonders wichtig: „Jeder der aus dem Haus geht, wäscht und frisiert sich und zieht sich ordentlich an. Das übernehme ich für die Verstorbenen.“ Wenige fachgerechte Hand griffe genügen, um einen Abschied in Würde und Res pekt zu ermöglichen. Auch dafür ist der Linzer speziell ausgebildet. Denn er weiß, viele Angehörige wollen vor der Einäscherung oder Erdbestattung noch einmal von ihren Liebsten Abschied zu nehmen, sie anfassen, über Hände und Wan - gen streicheln. „Da ist es wichtig, dass der Tote so ausschaut, wie er auch im Leben gestanden hat.“ Daneben legen die Birrenbachs , Ehefrau Angela unterstützt hier ihren Mann tatkräftig, größten Wert auf alles, was zur stimmigen Atmosphäre des Abschied - nehmens beiträgt und es den Hinterbliebenen somit leichter macht, Lebewohl zu sagen. Individuelle, auf den Verstorbenen abgestimmte Dekoration, wo auf jedes kleinste Detail geachtet wird, nennen die Birrenbachs als eines ihrer besonderen Qualitätsmerkmale. „Da muss alles zusammenpassen – von den Formen und Farben – von den Kerzen bis zum Blumenschmuck“, ist für Angela Birrenbach besonders wichtig.

Gedankt wird es ihnen von den Angehörigen meist mit den Worten: „Das hat mir so gut getan!“ – sowohl die Möglichkeit, sich noch einmal persönlich vom Toten verabschieden zu können als auch die würdevolle Aufbahrung vor dem Begräbnis. Der Dank s einer Kunden ist Chris - toph Birren bach wichtiger Antrieb seiner Tätigkeit – wofür schon bald die nächste Schulung ansteht: Er will sich zum Trauerredner ausbilden lassen.


Deutschlands erste Bestattermeister

Christoph Birrenbach aus Ockenfels als einer der ersten deutschen Bestattermeister ausgezeichnet

Premiere im Bestattungsgewerbe: Im Rahmen des 6. Hessischen Bestattertages erhielten die ersten 13 deutschen Bestatter ihre Meisterbriefe – mit dabei auch Christoph Birrenbach aus Ockenfels. Der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp überreichte die begehrten Zertifikate gemeinsam mit dem Prüfungsausschussvorsitzenden Michael Bücking an die erfolgreichen Absolventen der ersten beiden, vom Deutschen Institut für Bestattungsvorsorge (DIB) angebotenen, Fortbildungslehrgänge.


(v.l.n.r.) Michael Bücking (Prüfungsausschussvorsitzender),
Christoph Birrenbach, Klaus Repp (Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden) sowie Hermann Hubing (Geschäftsftührer DIB-Deutsches Institut für Bestattungskultur) Foto: Franz Ewert

In seiner Laudatio vor den neuen Bestattermeistern aus ganz Deutschland wies Repp darauf hin, dass das Bestattungsgewerbe nach wie vor zu den sog. „zulassungsfreien“ Gewerken gehöre. Der Meisterbrief sei daher keine Zulassungsvoraussetzung, sondern ein freiwilliges Qualitätssiegel, das nach wie vor in den Augen der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert besitze. Gleichzeitig lobte der Kammerpräsident die Leistungsbereitschaft und die Leistungsfähigkeit der neuen Bestattermeister, die berufsbegleitend sich weiterqualifiziert hätten.

Dies sah auch DIB-Geschäftsführer Hermann Hubing so, der besonders hervorhob, dass die neuen Bestattermeister sich als gestandene Bestatter noch einmal auf die Schulbank gesetzt und für eine Prüfung gebüffelt“ haben. Den Meisterbrief nannte er ein „Dokument des Erfolges“, auf das die Dreizehn allen Grund hätten, stolz zu sein.

Als Tischlermeister war Birrenbach von den Prüfungsteilen III (wirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse) und IV (berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse) der Bestattermeisterprüfung befreit. Nachdem der Bestatter dann im Herbst 2009 nach einem 18-wöchigen Lehrgang mit Präsenz- und Selbstlernphase die Prüfung zum „Geprüften Bestatter“ absolviert hatte, unterzog der sich noch zwei zusätzlichen Aufbaulehrgängen, bevor er Ende Februar 2010 dann vor der Meisterprüfungskommission der Handwerkskammer Wiesbaden die Prüfung zum „Bestattermeister“ erfolgreich ablegte.



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