Neustr. 43/Am Neutor • 53545 Linz • Tel. 02644 - 47 47

 

 

Bestattungshaus
Christoph Birrenbach
Inh. Christoph Birrenbach

Neustr. 43/Am Neutor
53545 Linz

Filiale:
Auf der Heide 5
53545 Ockenfels

Tel. 02644-47 47
und 0172-7084893

Fax: 02644-80 81 72

Impressum Datenschutz
Das Unternehmen > Unsere Schaufenster

Das Evangelium des Lukas

Die Geburt Jesu

  1. In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.

  2. Dies Geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Stadthalter von Syrien.

  3. Da ging jeder in seine Stadt um sich eintragen zu lassen.

  4. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt; er war aus dem Haus
    des Geschlechts Davids.

  5. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten,
    die ein Kind erwartete.

  6. Als sie dort waren kam für Maria die Zeit der Niederkunft.

  7. Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

  8. In jener Gegend lagerten Hirten auf freien Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.

  9. Da trat der Engel des Herrn zu Ihnen, und der Glanz des Herren
    umstrahlte sie.
    Sie fürchteten sich sehr.

  10. Der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll.

  11. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren: er ist der Messias,
    der Herr.

  12. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt,
    in der Krippe liegt.

  13. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:

  14. Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.

  15. Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren,
    sagten die Hirten zueinander:
    Kommt, wir gehen nach Bethlehem,
    um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ.

  16. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.

  17. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.

  18. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten.

  19. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.

  20. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt
    worden war.


Mir fehlen die Worte

Kurzer Ratgeber für Beileidsbekundungen

Anregungen und Formulierungshilfen für tröstliche Teilnahme bei Todesfällen

Tröstende Worte sind wie Sonnenstrahlen,
die durch die Dachluke scheinen
und vom blauen Himmel draußen erzählen.

Weil unsere Gesellschaft möglichst alles, was mit Sterben und Tod in Zusammenhang steht, nur allzu gerne verdrängt, und weil wir selbst nichts so sehr fürchten wie den eigenen Tod, fühlen wir uns bei der Aufgabe, unser Beileid und unseren Trost für trauernde Hinterbliebene auszudrücken, oftmals völlig überfordert. Wie groß unsere Scheu ist, das Ereignis, das die höchste Summe aller menschlichen Ängste bildet, mit einem klaren Wort beim Namen zu nennen, zeigt sich in der Fülle von Ersatzumschreibungen:

z.B. einer Krankheit erliegen, heimgehen, erlöst werden, entschlafen, sein Dasein vollenden, zur ewigen Ruhe eingehen, die letzte Reise antreten, aus dem Leben gerissen werden, aus dem Leben scheiden.

Übrigens: Das altgriechische Wort für Friedhof lautet koimeterion und bedeutet wörtlich Schlafstätte.

Einen Kondolenzbrief zu formulieren ist eine äußerst sensible Aufgabe. Das Schreiben jedoch ist wichtig, denn es dokumentiert Anteilnahme übermittelt den Empfängern das tief mitmenschliche Gefühl, in einer schweren Verlustsituation nicht allein zu sein. Insbesondere aber zeigt ein Beileidsbrief, dass der/die Verstorbene nicht vergessen ist. Machen Sie mit Ihren Zeilen der Verbundenheit deutlich, dass Ihre ganz besondere Erinnerung an das Leben und Wirken der entschlafenen Person weiterhin im Hier und Jetzt von Bedeutung ist.

Schreiben Sie ohne Pathos in einfachen und ehrlichen Worten, was Sie denken und fühlen. Wenn Sie dem Verstorbenen nicht ganz besonders nahe standen, reichen einige persönliche Sätze auf weißem Briefpapier oder einer schlichten Karte aus. Schreiben Sie auf jeden Fall mit der Hand. Versuchen Sie, den Verstorbenen zu würdigen. Bieten Sie den Hinterbliebenen Hilfe und praktische Unterstützung an und wünschen Sie ihnen Kraft und Mut, sich der Trauerarbeit zu stellen.

Versuchen Sie, Floskeln zu vermeiden und verzichten Sie auf religiöse Formulierungen, es sei denn, Sie wissen ganz genau, dass der Verstorbene und die Hinterbliebenen, an die Ihr Brief gerichtet ist, gläubig sind. Verwenden Sie nur Zitate, mit denen Sie sich identifizieren können.

Lassen den Empfänger wissen, dass Sie der Verlust direkt trifft und ebenfalls trostbedürftig macht – dann werden Sie die richtigen Worte finden!

Kondolenzschreiben können auch den Hinweis enthalten, dass man erst jetzt von einem Todesfall erfahren hat und/oder die Bitte um Verständnis dafür, dass man (begründet) an der Beerdigung nicht teilnehmen kann oder konnte.

Im Übrigen gilt: Weniger ist (fast immer) mehr!